Angebote in der Logopädie

Der Logopädiebereich der Vitaprax im Aichtal bietet für Alten- und Pflegeheime Aufklärungsvorträge zum Thema Schluckstörungen an. Für die umliegenden Schulen und Kindergärten bieten wir zudem Vorträge zum Thema Sprachentwicklung, Förderung des Spracherwerbs und Früherkennung von Sprach- und Sprechauffälligkeiten an.

Für Personen, die beruflich im beratenden Bereich tätig sind, als Schauspieler oder Sänger arbeiten, Vorträge halten oder anderweitig viel mit Ihrer Stimme arbeiten, bieten wir Stimm- und Sprechcoaching an.


Vitaprax Logopädie Anamnese
Anamnese
Vitaprax Logopädie Diagnostik
Diagnostik
Vitaprax Logopädie Planung
Planung
  • Logopädie Therapie Kind 1
  • Logopädie Therapie Kind 6
  • Logopädie Therapie Kind 2
  • Logopädie Therapie Kind 5
  • Logopädie Therapie Kind 3
  • Logopädie Therapie Kind 4
  • Logopädie Therapie Frau 1
Therapie

Therapie gegen Schnarchen und Schlafapnoe

Leiden Sie, Ihr Partner oder gar Ihre Partnerschaft unter dem ständigen Schnarchen in der Nacht?
Haben Sie beim Schlafen besorgniserregende Atemaussetzer?

Schnarchen und/oder Schlafapnoe können vielseitige Symptome und Folgen haben. Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Belastung, Bluthochdruck, erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sowie Depressionen, sind nur einige Beispiele dafür. Besonders oft schildern Betroffene einen hohen Leidensdruck auch auf partnerschaftlicher Ebene. Endlich kann bei diesem weit verbreiteten Leiden Abhilfe geschaffen werden.

„Die nonron-Methode ist eine logopädische Therapieform, um Schnarchen und Schlafapnoe dauerhaft zu beseitigen. Das Prinzip beruht auf Stärkung und Straffung der Muskulatur im Mund-Rachen-Bereich, so das kein Berührungskontakt der einzelnen Bereiche mehr möglich ist. Sobald sich die Strukturen im oralen Trakt nicht mehr berühren, ist auch ein Schnarchgeräusch nahezu unmöglich.“ (Celine Westphal)

In der Vitaprax finden Sie einen Nonron-Fachtherapeut!

Weitere Infos finden Sie unseren FAQs.


Störungsbilder in der Logopädie

Kinder

In der Therapie mit Kindern werden die Therapiemethoden und Übungssequenzen so ausgewählt, dass sie die Interessen des Kindes bedienen und die logopädischen Inhalte somit spielerisch und ansprechend verpackt sind. Je motivierter das Kind, desto schneller die Therapieerfolge.
„Wer mit Freude lernt, lernt doppelt so schnell!“

Es kann dabei zu Auffälligkeiten in der Aussprache (Dyslalie), beim Gebrauch der Grammatik (Dysgrammatismus) oder zu Einschränkungen im Wortschatz kommen. Der Sprechbeginn kann verspätet sein und oder die Produktion von Wörtern reduziert. Auch das Sprachverständnis kann eingeschränkt sein.

In der Folge kann die allgemeine Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt sein. Diese Art der Störung kann sich in allen Modalitäten der Sprache zeigen, d.h sowohl beim Verstehen und Sprechen, als auch bei der Entwicklung des Lesens und Schreibens.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden:

  • Psycholinguistisch orientierte Phonologie Therapie (P.O.P.T.)
  • Sensorische Integration
  • Handlungsorientierte Therapie (HOT)
  • Der Wortschatzsammler
  • KON LAB Zvi Penner
  • Duogramm
  • Wortschatzaufbau
  • Patholinguistische Therapie (PLAN)
  • u.v.m.

Laute können nicht korrekt gebildet werden z.B. Lispeln
oder
Laute werden nicht korrekt in den Wörtern verwendet oder durch andere ersetzt.

z.B. Tinderdarten statt Kindergarten

Kinder zeigen auf Dingen, statt sie zu benennen, weil ihnen das Wort dazu fehlt. Sie haben Schwierigkeiten neue Wörter in ihr Lexikon abzuspeichern.

Dieser Begriff umfasst viele Teilbereiche. Zum Beispiel erschweren Hintergrundgeräusche das Sprachverständnis, das Richtungshören kann eingeschränkt sein, die Verarbeitung gesprochener Informationen kann verlangsamt sein, das auditive Gedächtnis kann eingeschränkt sein (z.B. Probleme in der Schule beim Diktat zu folgen), ähnlich klingende Laute z.B. /m/ und /n/ können auditiv nicht unterschieden werden u.v.m.

Hierbei ist die Aussprache aufgrund von Störungen bei der Sprechbewegungsplanung beeinträchtigt. Dadurch kommt es zu eingeschränkten Fähigkeiten oder sogar zu Unvermögen, die Artikulationsorgane bewusst und kontrolliert einzusetzen. Das Sprachverständnis ist nicht betroffen. Daher handelt es sich um eine reine Aussprachestörung.

Schwäche beim Erlernen des Lesens und/oder Schreibens, die nicht auf falsche Beschulung oder Intelligenzminderung zurückzuführen ist. Diese Störung taucht häufig im Rahmen einer Spracherwerbsstörung auf, bei der bestimmte Komponenten der Sprachverarbeitung betroffen sind.

Der Redefluss wird durch unfreiwillige Wiederholungen von Lauten, Silben und durch Blockaden die eine unnatürliche Sprechpause herbeiführen unterbrochen. Stottern muss hierbei jedoch klar von den entwicklungsbedingten Umflüssigkeiten unterschieden werden. Hierbei unterstützen wir Sie gerne.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden

  • Non-Avoidance-Ansätze
  • Fluency-Shaping-Ansätze

Charakteristisch ist das stark erhöhte Sprechtempo. Infolge dessen werden Laute teilweise ausgelassen. Hierdurch kommt es zur erschwerten Verständlichkeit.

Der Stimmklang ist verändert, durch zu wenig oder zu viel Beteiligung des Nasenrachenraumes. Zum Beispiel bei Lippen- Kiefer- Gaumen- Spalten.

Durch beispielsweise häufiges Schreien kommt es zu einer Überbelastung der Stimme und hat einen rauen heiseren Stimmklang zur Folge. Die Belastbarkeit der Stimme kann eingeschränkt sein und es kann zur Stimmermüdung nach längerem Spreche und Schreien kommen.

Hierbei handelt es sich um ein Muskelungleichgewicht im Mund- und Gesichtsbereich. Dies führt z.B. zur fehlerhaften Aussprache von Lauten aber auch häufig zu falschem Schlucken. Häufig drückt die Zungen beim Schlucken nach vorne an oder zwischen den Schneidezähnen durch und verschieb hierdurch über die Zeit das Gebiss. So kommt es zu Zahnfehlstellungen, die durch aufwändige kieferorthopädische Behandlungen korrigiert werden müssen.


Erwachsene

In der Therapie mit Erwachsenen stehen Ihre persönlichen Ziele und die Alltagsrelevanz im Fokus.

Der Redefluss wird durch unfreiwillige Wiederholungen von Lauten, Silben und durch Blockaden die eine unnatürliche Sprechpause herbeiführen unterbrochen.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden

  • Non-Avoidance-Ansätze / Modifikationsansatz
  • Fluency-Shaping-Ansätze

Charakteristisch ist das stark erhöhte Sprechtempo. Infolge dessen werden Laute teilweise ausgelassen. Hierdurch kommt es zur erschwerten Verständlichkeit.

Durch organische Veränderungen oder Erkrankungen (z.B. nach Kehlkopfoperationen, nach Schilddrüsenoperationen, bei Stimmlippenlähmungen u.v.m), aber auch durch dauerhaften falschen Gebrauch der Stimme oder permanenter Überbeanspruchung kann es zu stimmlichen Veränderungen wie z.B. bleibender Heiserkeit, rauer oder behauchter Stimme oder zu eingeschränkter Belastbarkeit kommen. Fehlgebrauch der Stimme über längere Zeit kann zudem organische Folgen haben, z.B. Stimmlippenknötchen. Eine große Bedeutung innerhalb der Therapie kommt nicht nur den Stimmübungen zu, sondern auch der Atmung und Körperhaltung. Das Schulen der Eigenwahrnehmung ist zudem Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Wir betrachten eine Stimmstörung ganzheitlich, sodass wir unsere Beobachtungen dem gesamten Menschen widmen. Ungünstige Spannungszustände der Muskulaturen im Gesichts-, Hals-, Nacken-, Schulter- und Rumpfbereich, sowie der Atemmuskulatur können ursächlich für Stimmprobleme sein. Hierbei abreiten wir eng mit den Physiotherapeuten der Vitaprax zusammen und verweisen wenn nötig an diese, damit eine optimale Basis für den Erfolg der Stimmtherapie geschaffen werden kann.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden

  • LAX VOX
  • funktionelle Stimmtherapie
  • Atemrhythmisch angepasste Phonation (AAP)
  • Akzentmethode
  • progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR)
  • Tonale Stimmtherapie
  • K-Taping
  • Atemtherapie nach Middendorf
  • personale Stimmtherapie
  • Lee Silverman Voice Training (LSVT)
  • Manuelle Stimmtherapie

Ist eine Störung der Atemkoordination, Stimmgebung und Aussprache, die aufgrund einer neurologisches Erkrankung besteht. (z.B. Folgen eines Schlaganfalls, Morbus Parkinson)

Typische Symptome hierfür sind beispielsweise eine heisere, raue Stimme, eine verwaschene Aussprache, Kurzatmigkeit, unnatürliches Sprechtempo und Sprechanstrengung.

Diese sind häufig die Folge eines Schlaganfalls und zeigen sich typischerweise durch eine hängende Gesichtshälfte und eingeschränkter bis fehlender Ansteuerung der Muskeln in diesem Bereich. Beispielsweise lässt sich das Augenlied nicht komplett schließen, beim Lächeln bewegt sich der Mundwinkel der betroffenen Seite nicht nach oben und teilweise kommt es zum Herauslaufen von Speichels an der betroffenen Mundhälfte. Auch die Zunge kann nach einem Schlaganfall einseitig gelähmt sein. Dies führt zu Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken, aber natürlich auch zu undeutlicher Aussprache.

Für solche Arten der Lähmungen sind unsere Therapeuten speziell ausgebildet. Mittels spezieller Therapiemethoden u.a. mit Eis, wird versucht die gelähmte Seite zu stimulieren, eine Gesichtssymmetrie und die mimische Bewegung wieder herzustellen.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden

  • Propriozeptive neuromuskuläre Fazilisation (PNF)

Wer seine Sprache verliert,
verliert seine Umgebung,
wer seine Umgebung verliert,
verliert sich selbst.

Luise Lutz Das Schweigen verstehen

Aphasie ist die Störung oder sogar der Verlust der Sprache durch einen Schlaganfall oder Hirnblutung. Betroffen kann das Sprechen sein ( Störungen der Sprechmotorik), die Wortfindung, der Satzbau, das Lesen, Rechnen und Schreiben oder das Verstehen von Gesprochenem oder Gelesen.

Die Ausprägungen können je nach Schweregrad sehr unterschiedlich sein. Eine Aphasie geht oft mit einer halbseitigen Gesichtslähmung (Fazialis Parese), Schluckstörungen , Sprechapraxie und/oder Dysarthrophonie einher.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden

  • Modalitätenaktivierung (MODAK)
  • Alltagsorientierte Aphasietherapie
  • Neurolinguistische Aphasietherapie (NAT)
  • Logogenmodell

Bei einer Sprechapraxie ist die Planung und die motorische Umsetzung von Sprechbewegungen gestört. Dies kann sich durch leichte Abweichungen der korrekten Artikulation bis hin zur Unfähigkeit Sprechbewegungen motorisch zu starten und auszuführen, zeigen. Ursache hierfür ist meist ein Schlaganfall.

Auch im Jugendlichen- und Erwachsenenalter kann eine Solche Störung auftreten, bzw. erkannt werden. So überweisen uns Kieferorthopäden Jugendliche, die aufgrund von Zahnfehlstellungen mittels einer lockeren oder festen Spange dort in Behandlung sind. Der Kieferorthopäde hat erkannt, dass nicht unbedingt die fehlangelegten Zähne Ursache der Zahnstellung sind, sondern eine falsche Zungenposition oder ein unnatürliches Schmuckester verantwortlich für die Verschiebung der Zähne ist. Drückt die Zungen beim Schlucken beispielsweise nach vorne an - oder zwischen den Schneidezähnen hindurch, so verschiebt sie dadurch über die Zeit das Gebiss.

Werden die Zahnfehlstellungen nun durch kieferorthopädische Behandlung korrigiert, jedoch die eigentliche Ursache nicht behoben, werden sich die Zähne auch nach erfolgreicher Beendigung der Behandlung über die Jahre wieder verschieben.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden

  • Myofunktionelle Übungen
  • Funktionales Mundprogramm

Altersbedingte Muskel- und Koordinationsschwäche, neurologische Erkrankungen (wie z.B. nach Schlaganfällen oder bei Morbus Parkinson, Multiple Sklerose u.v.m) oder nach Tumorerkrankungen im Hals- oder Gesichtsbereich, führen sehr häufig zu Störungen des Schlucken.

Betroffene können plötzlich bestimmte Speisen nicht mehr essen, verschlucken sich (räuspern, husten oder würgen) häufig bis hin zur Atemnot oder die Nahrungsaufnahme dauert ausgesprochen lang. Das Trinken ist erschwert und führt häufig zu starkem Husten, sodass in der Folge weniger Flüssigkeit zu sich genommen wird. Essen ist auf einmal weniger Genuss sondern vor allem massive Anstrengung. Das alles sind charakteristische Probleme, wie sie bei einer bestehenden Schluckstörung auftreten. Die Folgen können Lungenentzündungen bis hin zum Ersticken sein.

Schluckstörungen sind sehr verbreitet, bleiben jedoch leider häufig unerkannt. Da dieses Thema von existenzieller Bedeutung ist, denn ESSEN IST LEBENSQUALITÄT!, hat sich die Vitaprax auf diese Art der Störung spezialisiert. So haben wir ein kompetentes Team von Logopädinnen, die u.a. ausgebildete ambulante Schlucktrainer sind oder eine Vielzahl zertifizierter Fortbildungen in diesem Fachgebiet aufweisen und jede Menge Erfahrungen in der Arbeit mit Schluckpatienten mitbringen.

Patienten mit Thrachealkanülen werden, sofern diese sich selbst absaugen können ebenfalls behandelt.

Wir behandeln u.a. nach folgenden Therapiemethoden

  • Propriozeptive neuromuskuläre Fazilisation (PNF)
  • funktionelle Dysphagietherapie (FDT)
  • Facio-Orale- Trakttherapie (FOTT)


Häufig gestellte Fragen in der Logopädie

Oft kommen Kunden mit Fragen auf uns zu. Wir haben diese zusammenfassend aufgelistet. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, fühlen Sie sich frei uns zu kontaktieren. Kontakt

Sie haben die Möglichkeit mit dem Kinderarzt in Kontakt zu treten und um eine Verordnung über 1-3 Therapieeinheiten zur Abklärung bei einem Logopäden zu bitten. Innerhalb dieser Termine macht sich der Logopäde im Rahmen eines ausführlichen Anamnesegespräches und einer fundierten Diagnostik die alle Bereiche der Sprache und des Sprechens umfasst, ein umfassendes Bild Ihres Kindes. Anschließend berät Sie der Logopäde über die Notwendigkeit und den passenden Zeitpunkt einer Therapie für Ihr Kind.

Die Ergebnisse und Einschätzung kommen Ihrem Arzt mittels Arztbericht zu und dieser kann dann, sofern notwendig eine neue Verordnung ausstellen, sodass die Therapie beginnen kann.

Als Heilmittelerbringer dürfen wir eine logopädische Behandlung nur bei Vorlage eines gültigen Rezeptes erbringen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit als Selbstzahler ein Sprech- oder Stimmcoaching zu bekommen.

  • Hausärzte / Allgemeinmediziner
  • Kinderärzte
  • Neurologen
  • HNO- Ärzte
  • Phoniater
  • Zahnärzte
  • Kieferorthopäden
  • Kinder- und Jugendpsychiater
  • Pädaudiologen

Bei Verordnungen von gesetzlich versicherten Patienten muss darauf geachtet werden, dass das Rezept nach Ausstellung innerhalb von 14 Tagen begonnen werden muss. Ansonsten verliert es seine Gültigkeit. Haben Sie bereits einen Termin zur ersten Therapiestunde der diese zwei Wochen überschreitet, können Sie das Rezept entweder zu einem späteren Zeitpunkt ausstellen lassen oder sie bitten Ihren Arzt den „spätesten Behandlungsbeginn“ auf den Termin der ersten Behandlung auszufüllen. Somit ist das Rezept länger als 14 Tage gültig.

Die Krankenkassen sehen vor, dass das Rezept in einem bestimmten Zeitraum abgearbeitet werden soll. Da sporadische Therapietermine in größeren Zeitabständen in der Regel nicht zum Erfolg führen. Daher sollten Sie sich im Klaren sein, dass die Behandlungen wöchentlich bzw. in manchen Fällen 1-2x Pro Woche stattfinden werden. Unterbrechungen sind in Ausnahmefällen bis zu 14 Tagen ohne Begründung, bis zu 4 Wochen mit Begründung erlaubt. Ansonsten muss das Rezept abgebrochen werden.

Bitte achten Sie darauf, dass alle Rezeptdaten eingetragen sind. Hierzu gehören:

  • Name, Geburtsdatum, Adresse, Versichertennummer, Kassen- und Versichertennummer
  • X bei Erst-, Folge- oder Verordnung außerhalb des Regelfalls
  • X bei Hausbesuche ja / nein
  • X bei Arztbericht ja / nein
  • X bei Stimm-, Sprech- oder Sprachterapie
  • Eintragung bei Therapiedauer
  • Eintragung bei Therapiemenge
  • Eintragung bei Therapiefrequenz
  • Eintragung bei Indikationsschlüssel
  • Eintragung bei Diagnostik mit Leitsymptomatik
  • Die Unterschrift und der Stempel des Arztes dürfen ebenfalls nicht fehlen

Bei Erstverordnungen v.a. bei Kindern wird vorab ein Hörtest ausdrücklich erwünscht! Bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls wird zudem eine medizinische Begründung erwünscht.

Mitzubringen ist eine gültige Heilmittelverordnung, die Ihnen Ihr Arzt ausgestellt hat. Arzt- oder Rehaberichte sowie ähnliche Unterlagen, aus denen Wissenswertes zur bestehenden Problematik hervorgeht und die Diagnostik erleichtern sind ausdrücklich erwünscht.

Ihre Krankenkassen übernimmt die Behandlungskosten bis zu einem Alter von 18 Jahren komplett. Kinder und Jugendliche sind demnach zuzahlungsbefreit. Erwachsene tragen einen Teil der Kosten selbst, die sogenannte Zuzahlung. Diese beträgt 10% der Behandlungskosten und variiert leicht je nach Krankenversicherung.

Menschen mit einem Befreiungsausweis bezahlen keine Zuzahlung.

Privatpatienten bekommen nachdem die verordnete Leistung erbracht wurde das Originalrezept, sowie eine Rechnung über den Gesamtbetrag ausgehändigt. Die Rechnung ist vom Patient selbst zu begleichen und kann bei der Versicherung zur Erstattung zusammen mit dem Originalrezept eingereicht werden. Die Behandlungen werden nach praxisinternen Sätzen abgerechnet.

Ist dies bei Ihnen notwendig und hat Ihr Arzt den Hausbesuch verschrieben, dann behandeln wir Sie bei Ihnen zuhause.

Die Aufgabe eines Logopäden ist es, die Kommunikationsfähigkeit aufzubauen, zu verbessern oder wiederherzustellen (Säuglingsalter, Vorschul- und Schulalter, Jugendliche und Erwachsene).

Eine weitere elementare und wichtige Aufgabe wird dem Logopäden im Rahmen der Schluckstörungen zu teil. Können bestimmte Konsistenzen nicht mehr sicher geschluckt werden, kommt es beim Essen oder Trinken oft zum Verschlucken mit räuspern, husten und würgen, droht eine Lungenentzündung. Logopäden helfen Ihnen die Nahrungsaufnahme wieder sicher und anstrengungsfrei gestalten zu können oder geben Ihnen Hilfestellungen und erarbeiten mit Ihnen eine Kostanpassung, sodass das Risiko einer Lungenentzündung minimiert werden kann.

Zuerst macht sich der Therapeut ein Bild über den Patienten, indem er eine Reihe an Fragen stellt, aus der er wichtige Informationen erhält. Anschließend führt er eine Untersuchung durch. Diese gestaltet sich je nach Problemstellung und betreffendem Bereich anders. Im Kindesalter untersucht der Logopäde meist die Artikulation, die Mundmotorik und Koordination, Überprüfung der Muskelkraft im Mundbereich, den Wortschatz, die Grammatik und das Sprachverständnis. Bei Erwachsenen und älteren Menschen untersucht der Logopäde häufig die Atem-, Sprech- und Stimmfunktion, sowie das Schlucken.

Nach Auswertung der Informationen und Beobachtungen die innerhalb der Diagnostik gemacht wurden, kommt der Therapeut zu Ergebnissen auf die er anschließend die Therapie in sinnvoller Struktur aufbaut. Individualität ist uns hierbei ein wichtiges Anliegen. Der Patient erhält anschließend eine logopädische Betartung, die die Aufklärung über Ursache und Auswirkung der jeweiligen Störung beinhaltet. Verlauf der Behandlung und Tipps für den Umgang im Alltag werden vermittelt.

Jede Therapieeinheit enthält individuelle und spezifische Übungen, Anleitung zum Üben zuhause und ein Gespräch. Hierbei gibt es Raum um über den Therapieverlauf, bereits erreichte Erfolge und nächste Schritte zu sprechen, offene Fragen zu klären und die Wirkungsweisen der Übungen für Patient, Eltern oder Angehörige transparent zu machen. Ein stetiger Abgleich über Zufriedenheit und darüber ob die Übungen für den Patienten passend erscheinen, sind wichtig für den Erfolg der Therapie.

Die einzelnen Therapieeinheiten dauern in der Regel 45 Minuten, sofern nichts anderes verordnet ist. Über die Dauer der gesamten Therapie bis zur erfolgreichen Beendigung, lässt sich keine pauschale Aussage treffen, da dies von individuellen Faktoren wie z.B. Übungshäufigkeit zuhause oder Lerntempo, sowie von der Schwere der Störung abhängt.

Bei Stimmveränderungen wie langandauernder Heiserkeit o.ä. sollten Sie einen HNO- Arzt oder einen Phoniater aufsuchen.

Sie als Elternteil sind in der ersten und manchmal auch noch in der zweiten Therapieeinheit dabei. Die eigentliche Therapie, die nach dem Anamnesegespräch und der Diagnostik stattfindet gestalten wir alleine mit Ihrem Kind, während Sie im Wartezimmer platznehmend oder die Zeit anderweitig sinnvoll nützen können. Am Ende jeder Therapieeinheit bitten wir Sie dann zum abschließenden Elterngespräch herein und sprechen mit Ihnen über Stundeninhalt, Erfolge und über Übungen, die zuhause durchgeführt werden sollten. Somit sind sie immer Teil des Prozesses und wissen über Therapiestand und -Inhalt bescheid.

  • Ärtzen
  • ErnährungsberaterInnen
  • ErgotherapeutInnen
  • PhysiotherapeutInnen
  • Integrationskräften
  • Frühförderstellen
  • ErzieherInnen
  • LehrerInnen

Ja, es gibt die Möglichkeit mit einem HNO-Arzt in Verbindung zu treten und ihn über Ihr Leiden zu unterrichten. Unterstützt Sie dieser dabei, etwas dagegen zu tun und den in der Beschreibung genannten Folgen vorzubeugen, kann er Ihnen ein Rezept für 10 Therapiesitzungen, 2 mal die Woche für 45 Minuten mit der Diagnose „orofaziale Dysfunktion“ ausstellen.

Eine Alternative ist der Weg zum Zahnarzt. Da das Schnarchen mit Zähneknirschen, Kiefer- und Nackenschmerzen und Schluckbeschwerden einhergehen kann, ist der Zahnarzt als Ansprechpartner richtig.

Ja, denn Allergien z.B. gegen Pollen sind meist ein vorübergehendes Problem, das zu Schleimhautschwellungen führen kann. Der Erfolg der Therapie stellt sich spätestens nach der Hochphase der Allergie ein. Ein Therapiebeginn ist daher jederzeit sinnvoll und möglich.

Wenn Sie starker Raucher oder Alkoholiker sind.

Das Rauchen schadet der Schleimhaut im Mund-Nasen-Rachenraum massiv, fördert die Schleimproduktion und kann zu Schleimhautschwellung führen. Hoher Alkoholkonsum lässt die Muskulatur erschlaffen und fördert damit das Schnarchen. Massives Übergewicht reduziert den Therapieerfolg ebenfalls. Dies lässt sich durch die Masse an Gewebe und Strukturen im Halsbereich erklären. Dadurch verengt sich der für die Atemluft zur Verfügung stehende Raum im Rachen- und Halsbereich und mindert den Therapieerfolg.

Behandlungszeiten

  • Mo, Di, Do 07:00 - 20:00 Uhr
  • Mi 07:00 - 19:30 Uhr
  • Fr 07:00 - 19:00 Uhr

Rezeptionszeiten

  • Mo - Do 09:00 - 12:00 Uhr
  • Mo - Do 13:00 - 17:00 Uhr

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